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Biografie Da Fußball Ende der Achtziger-Jahre noch keine nennenswerte Anziehungskraft auf Frauen hat, tauscht Marcus Brosch mit 13 Jahren Stollenschuhe gegen Gitarre. Mit seinem späteren Produktionspartner Henrik Menzel spielt er in verschiedenen Bands. Mitte der Neunziger gründet er mit ihm und Philipp Grüthering die HipHop-Band Aroma, aus der später die progressive Gruppe Deichkind hervorgeht. Menzel und Brosch entscheiden sich indes gegen eine Künstlerkarriere und gründen die Produktionsgemeinschaft Island Bros. Ihr erstes Aufsehen erregendes Projekt wird 1997 die Single „Electrosonic“, für die sie unter anderem mit der Electro-Koryphäe Klaus Schulze zusammenarbeiten, und die unter dem Pseudonym Amp bei Universal veröffentlicht wird. Über die Single wird Herbert Böhme, Betreiber der Hamburger Boogiepark Studios, auf Marcus Brosch und Henrik Menzel aufmerksam und nimmt sie als Jungproduzenten unter Vertrag. Dort lernen sie auch den Erfolgsproduzenten „Boogieman“ Andreas Herbig kennen, der Mentor des Duos wird und ihnen den noch nötigen Feinschliff verpasst. Mit Herbig entsteht eine langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit aus der unter anderem Produktionen und Remixe für Brandy, Joy Denalane, Lionel Richie, Enrique Iglesias, Liberty X, Inessa, Phil Collins&Lil Kim hervorgehen. Konsequenterweise wird aus Island Bros. und Boogieman das Produktionstrio Boogie Bros. Parallel produzieren die Island Bros. weiter als Duo, so zum Beispiel das Debütalbum des Hamburger Sängers Olesoul, dessen erste Single „Wir sehn uns wieder“ in die Charts einsteigt. Anfang 2002 schlägt Marcus Brosch neue Wege ein und arbeitet verstärkt mit dem Produzenten Roland Spremberg, mit dem er sich über mehrere Jahre ein Studio im kreativen Hamburger Schanzenviertel teilt. Mit Kim Sanders schreiben und produzieren sie für das Platin-Album der Band BroSis. Auch die Hit-Single „Fiesta“ von Vanessa S. feat.Ferris Mc., ein Deichkind-Remix sowie Songs und Remixe für deutsche Künstler wie PUR-Sänger Hartmut Engler, Florence Joy und BAP entstehen in dieser Zeit. Darüber hinaus produziert und schreibt er für den Berliner Sänger Ben. Parallel zu Produktionen bereits etablierter Künstler legt Marcus Brosch den Fokus seiner Arbeit immer wieder auf die Entdeckung von Newcomer-Bands und viel versprechenden Einzeltalenten. So fördert er die russisch-stämmige R&B- und Pop-Sängerin Inessa sowie die Gruppe Manga, aus der später Revolverheld wird. Oder eben Olesoul, dessen Karriere Marcus Brosch seit dem Debüt des Künstlers begleitet. Ab Herbst 2005 schreibt er mit ihm und Tommy „Petone“ Peters das Album „Elbaufwärts“, das Mitte 2006 erscheint und mit dessen erster Singleauskopplung Olesoul an Stefan Raabs Bundesvision Songcontest teilnimmt. Im Fernsehen ist Broschs Musik außerdem in zahlreichen TV-Spots etwa für den Schokoladenhersteller Trumpf, die Stiftung Hänsel & Gretel oder das Land Baden-Württemberg zu hören.
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